Die Ansage für das große Tichu in Runde 5 war nicht nur unlogisch, sondern hat die Gegner überhaupt erst ins Spiel gebracht. Das hat den Verdacht geweckt, dass der Partner möglicherweise absichtlich schlecht spielt. Das ist etwas, das man leider immer wieder erlebt. Zumindest konnte man diese Möglichkeit nach dem schwachen Spiel nicht ausschließen.
Der Schupf „9“ in Runde 5 war ebenfalls absolut nachvollziehbar. Man zerreißt doch mit einer schwachen Hand nicht sein einziges gutes Bild, wenn der Partner Gt ansagt. GERADE dann nicht und gerade weil Fünferstraßen häufig gespielt werden.
Bestenfalls hätte man noch darüber nachdenken können, die Drei zu schupfen, um die Wahrscheinlichkeit einer Bombe zu erhöhen. Und ob die höchste Karte (Dame) tatsächlich die bessere Wahl gewesen wäre, als eine 9, weiß man ohnehin nicht.
Ich hätte beim Gt immer lieber einen Partner mit 8-Q statt 89910J auf der Hand. Genau das ist gutes Zusammenspiel.
Die Logik hinter der Ansage in Runde 6 liegt geradezu auf dem Silbertablett. Das war alles andere als ein Versehen.
Der schwache Mitspieler kommt mit einer abermals fragwürdigen Tichu-Ansage und einer kleinen Straße ins Spiel, die direkt gestochen wird. alcohol selbst hatte dagegen ein starkes Blatt und Punkte auf der Hand. Außerdem führte das Team zu diesem Zeitpunkt immer noch mit 50 Punkten Vorsprung. Seine eigene Tichu-Ansage war deshalb goldrichtig. Denn wenn einer der beiden sein Tichu gewinnt und der andere seines verliert, neutralisieren sich die beiden Ansagen: Am Ende zählen dann ausschließlich die regulär erspielten Punkte.
Ohne seine eigene Ansage hätte er dagegen riskieren müssen, dass die 100 Minuspunkte seines Partners zur Niederlage führen.
Bei 50 Punkten Vorsprung und guten Aussichten, selbst noch weitere Punkte zu sammeln, war diese Entscheidung absolut logisch. Vor allem dann, wenn er nach dem bisherigen Spielverlauf davon ausgehen musste, dass sein Partner entweder inkompetent ist oder das Spiel möglicherweise sogar absichtlich sabotierte.
Das ist ein probates Mittel, wenn man drei Gegenspieler hat. Genau so muss man es dann spielen, um die Gewinnwahrscheinlichkeit zu erhöhen. Er hat damit deine Macht neutralisiert, die Ansage und damit das Spiel zu verbocken und somit den Sieg erzwungen.
Wir haben hier also keinen Fall von Schikane oder irgendeiner bewussten Provokation des Mitspielers. Alcohol hat schlicht das getan, was aus seiner Sicht taktisch notwendig war, um die Gewinnwahrscheinlichkeit seines Teams zu erhöhen. Ich würde das deshalb nicht als Fehlverhalten, sondern als eine ausgesprochen clevere und vorausschauende Entscheidung bewerten.
Dass du das vielleicht arschig findest und womöglich so nicht machen würdest, steht auf einem anderen Blatt. Aus tichutechnischer Sicht ist das Handeln absolut erklärbar.
Der Schupf „9“ in Runde 5 war ebenfalls absolut nachvollziehbar. Man zerreißt doch mit einer schwachen Hand nicht sein einziges gutes Bild, wenn der Partner Gt ansagt. GERADE dann nicht und gerade weil Fünferstraßen häufig gespielt werden.
Bestenfalls hätte man noch darüber nachdenken können, die Drei zu schupfen, um die Wahrscheinlichkeit einer Bombe zu erhöhen. Und ob die höchste Karte (Dame) tatsächlich die bessere Wahl gewesen wäre, als eine 9, weiß man ohnehin nicht.
Ich hätte beim Gt immer lieber einen Partner mit 8-Q statt 89910J auf der Hand. Genau das ist gutes Zusammenspiel.
Die Logik hinter der Ansage in Runde 6 liegt geradezu auf dem Silbertablett. Das war alles andere als ein Versehen.
Der schwache Mitspieler kommt mit einer abermals fragwürdigen Tichu-Ansage und einer kleinen Straße ins Spiel, die direkt gestochen wird. alcohol selbst hatte dagegen ein starkes Blatt und Punkte auf der Hand. Außerdem führte das Team zu diesem Zeitpunkt immer noch mit 50 Punkten Vorsprung. Seine eigene Tichu-Ansage war deshalb goldrichtig. Denn wenn einer der beiden sein Tichu gewinnt und der andere seines verliert, neutralisieren sich die beiden Ansagen: Am Ende zählen dann ausschließlich die regulär erspielten Punkte.
Ohne seine eigene Ansage hätte er dagegen riskieren müssen, dass die 100 Minuspunkte seines Partners zur Niederlage führen.
Bei 50 Punkten Vorsprung und guten Aussichten, selbst noch weitere Punkte zu sammeln, war diese Entscheidung absolut logisch. Vor allem dann, wenn er nach dem bisherigen Spielverlauf davon ausgehen musste, dass sein Partner entweder inkompetent ist oder das Spiel möglicherweise sogar absichtlich sabotierte.
Das ist ein probates Mittel, wenn man drei Gegenspieler hat. Genau so muss man es dann spielen, um die Gewinnwahrscheinlichkeit zu erhöhen. Er hat damit deine Macht neutralisiert, die Ansage und damit das Spiel zu verbocken und somit den Sieg erzwungen.
Wir haben hier also keinen Fall von Schikane oder irgendeiner bewussten Provokation des Mitspielers. Alcohol hat schlicht das getan, was aus seiner Sicht taktisch notwendig war, um die Gewinnwahrscheinlichkeit seines Teams zu erhöhen. Ich würde das deshalb nicht als Fehlverhalten, sondern als eine ausgesprochen clevere und vorausschauende Entscheidung bewerten.
Dass du das vielleicht arschig findest und womöglich so nicht machen würdest, steht auf einem anderen Blatt. Aus tichutechnischer Sicht ist das Handeln absolut erklärbar.
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